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BAD LANGENSALZA

Sanierungsarbeiten am Marktkirchenturm gehen in die nächste Runde

Der Turm der Marktkirche St. Bonifacii prägt seit Jahrhunderten das Stadtbild von Bad Langensalza. Seit einigen Wochen präsentiert sich die Turmspitze nun wieder in neuem Glanz. Nach monatelangen Sanierungsarbeiten konnten die umfangreichen Maßnahmen im oberen Bereich des Turms erfolgreich abgeschlossen werden.

Im ersten Bauabschnitt wurden die Turmspitze, das Mauerwerk im oberen Bereich sowie der Balustradenumgang instand gesetzt. Die Arbeiten stießen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf großes Interesse. Schließlich handelte es sich dabei nicht nur um die wohl höchste, sondern auch um eine der größten Baumaßnahmen der Kurstadt in den vergangenen Jahren.

Da das Gerüst während der Arbeiten vollständig verhüllt war, konnten die Fortschritte lange Zeit nur erahnt werden. Mit dem Abbau der Einhausung wurde der Blick auf die sanierte Turmspitze wieder frei und das Ergebnis der Arbeiten sichtbar.

Wer jedoch glaubt, dass die Bauarbeiten damit beendet sind, wird sich in den kommenden Wochen wundern: Das Gerüst wird erneut aufgebaut. Hintergrund ist der Beginn eines zweiten Bauabschnitts. Das bisherige Gerüst diente bis zu einer Höhe von 26 Metern lediglich als Standgerüst. Erst darüber befanden sich die eigentlichen Arbeitsebenen für die Sanierung des oberen Turmbereichs.

Inzwischen ist die Finanzierung für den nächsten Bauabschnitt gesichert. Dadurch können die Arbeiten am unteren Turmschaft noch im Sommer beginnen und voraussichtlich bis in den Herbst hinein fortgeführt werden. Für diese Maßnahmen wird ein Fassaden-Arbeitsgerüst benötigt, das vom Boden bis in eine Höhe von 26 Metern reicht.

Die Verantwortlichen hoffen auf günstige Witterungsbedingungen, damit die Arbeiten planmäßig durchgeführt werden können und nicht – wie bereits im ersten Bauabschnitt – in die kalte Jahreszeit hineinreichen.

Die Evangelische Kirchengemeinde bedankt sich ausdrücklich bei den Fördermittelgebern, Spenderinnen und Spendern sowie allen weiteren Unterstützern. Nur durch dieses Engagement konnten die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen ermöglicht werden. Gleichzeitig bleibt die Hoffnung, dass unvorhergesehene Mehrkosten die Finanzierung der weiteren Arbeiten nicht beeinträchtigen.

Mit dem zweiten Bauabschnitt wird ein weiterer wichtiger Schritt zum langfristigen Erhalt eines der bedeutendsten Wahrzeichen Bad Langensalzas umgesetzt.

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